
Exkursion im September 2001:
Die Klasse 3u im Gletscherdorf
Tag 1

Am Bahnhof Grindelwald wurden wir von unserer Exkursionsleiterin Livia Gärtner-Kuhn in Empfang genommen. Sie hat uns durch diese 2 Tage geführt.
Nachdem sie uns einige wichtige Regeln verkündet hatte fuhren wir mit dem Bus Richtung Talstation der Pfingsteggbahn. Dort lernten wir uns kennen & konnten mit Hilfe eines Spieles unser Allgemeinwissen verbessern. Mit der Pfingsteggbahn ging es jetzt bis zur Endstation:

Von dort an wanderten wir bis zum unterenGrindelwaldgletscher,es war heiss, die Sonne brannte und es ging viel bergauf. Unterwegs demonstrierte man uns, was bei einem Felsbruch geschieht. Wir besichtigten die eingestürtze Felswand an der Ostegg, vis-à -vis der Bäregg. Auch auf diese durften wir nochmals einen Blick werfen. Auch den durch den Felssturz entstandenen Gletschersee sahen wir. Wir lernten die direkten Flogen des Gletscherschwundes wie


Gletschersee, Felsstürze und Erdrutsche kennen.
Nachdem wir uns mit einem feinen Lunch aus dem Rucksack gestärkt hatten, machten wir uns auf den Weg zurück ins Dorf.
Im Bus trafen wir die andere Klasse, die an diesem Projekt teilnehmen durfte. Zusammen fuhren wir mit der Zahnradbahn zur kleinen Scheidegg.
Dort bezogen wir unsere Zimmer und hatten kurz Zeit um uns zu duschen.


Nach dem Nachtessen fuhren wir mit der Zahnradbahn zumEigergletscher hoch und kamen in der bereits vorbereiteten Berghütte an. Nach einem Quiz (Klasse gegen Klasse) am Hellraumprojektor hatten wir Freizeit und konnten zwischen verschiedenen Aktivitäten wie Film schauen, „töggele“ und Kartenspiele wählen. So gegen ca. 21.30 wanderten wir im Dunkeln wider zurück zur kleinen Scheidegg wo wir unsere Zimmer hatten. Unterwegs bestaunten wir den klaren Sternenhimmel.Angekommen sanken wir müde in unsere Betten. Es war ein schöner und abenteuerreicher Tag.
Exkursion im September 2011:
Die 3u auf dem Jungfraujoch
Tag 2:
Am 2. Tag unserer Exkursion fuhren wir von der kleinen Scheidegg mit der Jungfraujochbahn zum “Top of Europe“, das Jungfraujoch. Die Bahn führt von der kleinen Scheidegg durch Eiger und Mönch zum Jungfraujoch. Eine Fahrt dauert rund 50 Minuten. Wir machten 2 Stopps, um durch die Fenster aus der Eigernordwand und auf den unteren Grindelwaldgletscher, das Eismeer zu sehen.

Als wir oben auf dem Jungfraujoch ankamen, liefen wir nach oben zur Aussichtsplatte.
Wir machten ein Spiel und schauten uns einen Film über Permafrost an. Anschliessend konnten wir in den Eispalast, wo wir viele spannende Eisskulpturen besichtigen konnten. Danach liefen wir mit Frau Kuhn auf den Gletscher, genauer gesagt, aufs Nährgebiet des Aletschgletschers. Sie klärte uns über den Permafrost und deren Nach- und Vorteile auf.

Wir machten auch eine Postenarbeit dazu. Nach diesen informationsreichen Stunden auf dem Jungfraujoch fuhren wir mit der Bahn bis zum Eigergletscher runter und schauten direkt auf die übriggebliebenen Seitenmoränen des fast völlig geschwundenen Gletschers. Wir machten noch zwei weitere Posten bevor wir zu Fuss wieder zur kleinen Scheidegg liefen.

Leider waren damit die zwei spannenden und inforeichen Tage schon zu Ende und wir fuhren über Lauterbrunnen mit dem Zug nach Hause. Dies waren zwei sehr spannende Tage und wir alle werden uns mit einem Lächeln daran erinnern. Wir haben viel gelernt und versuchen nun mehr Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen. Wir danken den Organisatoren dieses Projekts, dass sie uns die Teilnahme ermöglichten.

Ja!
Theater an unserer Schule
Theateraufführungen haben an unserer Schule eine lange Tradition. Sie werden sowohl von Klassen durchgeführt, die ihre obligatorische Schulzeit abschliessen (sogenannte »Abschlusstheater« zum Ende des 4. Sekundarschuljahres), als auch vom »Theaterkurs«, einer Gruppe aus Zweit- und Drittklässlern, die Theater als Freifach gewählt haben. Die Inszenierungen werden geleitet von Klassenlehrern, von Deutschlehrern oder auch von hauptberuflichen Theatermachern. Gelegentlich werden auch professionelle Kräfte von ausserhalb der Schule herangezogen (Choreographen, Schauspieler, Bühnenbildner, Beleuchter).

Die Bandbreite der Stücke, die an unserer Schule gespielt werden, ist reichhaltig. Eine überblickende Auswahl aus den letzten zehn Jahren umfasst Eigenproduktionen (»freude«, 2001; »Brennendes Eis«, 2002; »Ikarus«, 2004; »Surfing Scotland«, 2009; »Diamantenfieber«, 2010; »Kaspar Hauser«, 2011), Stücke aus der griechischen Antike (»Antigone« und »Lysistrata«, 2010), Stücke von Schweizer Autoren (Max Frisch: »Andorra« und »Biedermann und die Brandstifter«, 2002 bzw. 2010, sowie Friedrich Dürrenmatt: »Romulus der Grosse« und »Ein Engel kommt nach Babylon«, 2008 bzw. 2011), Dramen von William Shakespeare (»Romeo und Julia, 2005, und »A Midsummer Night’s Dream«, 2009), Ödön von Horváth (»Himmelwärts«, 2009), Frank Wedekind (»Frühlings Erwachen«, 2006), Bertolt Brecht (»Der kaukasische Kreidekreis«, 2011) und Arthur Miller (»Hexenjagd«, 2008), sowie auch Stücke zeitgenössischer Autoren (»Top Dogs« von Urs Widmer, 2007; »Wir im Finale« von Marc Becker, 2008; »Lieblingsmenschen« von Laura de Weck, 2010; »Helden« von Armin Beber, 2011; »Der Bus« von Lukas Bärfuss, 2011).
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Etwas vom Besonderen an der Theaterarbeit, die an unserer Schule gepflegt wird, ist die Möglichkeit, dass mehrere regieführende Personen unabhängig und ohne Konkurrenz nebeneinander arbeiten können. So entstehen Arbeiten von sehr unterschiedlichem Format und sehr unterschiedlicher Absicht und Wirkung. Produktionen mit sehr einfacher Ausstattung sind ebenso vorhanden wie solche, die mit hohem Aufwand betrieben werden. Es gibt Platz für jede Form von Regieführung, Bühnenbild und Kostümgestaltung, für jede Art von pädagogischer Absicht und künstlerischer Freiheit und Betätigung.
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Die Vielfalt, in der an unserer Schule Theaterarbeit betrieben wird, kann man an den fünf Abschlusstheatern des aktuellen Schuljahres besonders deutlich sehen. Die Eigenproduktion »Kaspar Hauser« (Klasse 4l, Regie: Matthias Morgenroth) eröffnete im vergangenen Februar die diesjährige Aufführungsreihe. Ihr folgten im Mai das Jugendstück »Helden« von Armin Beber (Klasse 4w, Regie: Björn Weiser/Nikolaus Matthes) und das zeitgenössische Stück »Der Bus« von Lukas Bärfuss (Klasse 4u, Regie: Markus Moor). Und im Juni schliessen »Der kaukasische Kreidekreis« von Bertolt Brecht (Klasse 4v und Theaterkurs, Regie: Nikolaus Matthes) und »Ein Engel kommt nach Babylon« nach Friedrich Dürrenmatt (Klasse 4k, Regie: Christine Schmutz) das Schuljahr ab.
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Gleich fünf Klassen »feiern« in diesem Jahr den Abschluss ihrer obligatorischen Schulzeit mit einer Theaterinszenierung. Das hat zu einem regelrechten Theatermarathon in der zweiten Hälfte des Schuljahres geführt. Für alle Beteiligten (Schüler, Lehrer, Externe) war dies eine grosse Herausforderung. Und bei allen Produktionen wurde sichtbar, mit wie viel Engagement alle Beteiligten zur Sache gingen und wie viel Freude und Energie die Jugendlichen schliesslich aus allen Projekten schöpfen konnten. – Und nicht nur die Schulabgänger ernten reichen Gewinn aus den Theaterproduktionen: auch das gesamte übrige Schulklima wird von ihnen wesentlich bereichert. Die Betätigung der Schüler und Lehrer über ihr sonstiges schulisches Engagement hinaus fördert die Zusammenarbeit aller Menschen, die an unserer Schule zusammenkommen, und macht Dinge und Menschen plötzlich sichtbar, die sonst nicht so offenliegen würden.
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Nikolaus Matthes
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