Mittagstisch Frenke Burg Startseite


 

    Kurswoche: Rockband

    Und hier noch drei musikalische Leckerbissen: Der Kurs "Rockband" hatte die Gelegenheit, im Euro-Studio "Wildenstein" in Bubenorf 7 Songs aufzunehmen. Hier eine Auswahl. Viel Spass!

    {denvideo http://burg.sekliestal.ch/images/stories/videos/Kuwo03.mp3}  {denvideo http://burg.sekliestal.ch/images/stories/videos/Kuwo05.mp3} {denvideo http://burg.sekliestal.ch/images/stories/videos/Kuwo07.mp3}

    Drucken

    Calancatal

    Wir haben unsere Kurswoche im Calancatal verbracht. Dort haben wir gezeichnet und gemalt, mit Naturmaterialien Land-art-Objekte kreiert oder Specksteine bearbeitet. Die folgende Bildgalerie gibt einen kleinen Einblick in unserer Werke:

    • IMG_6358
    • IMG_6475
    • IMG_6530
    • IMG_6339

    Drucken

    Vernissage & more

     

    Am Freitag, 9. Juni wurden die Plastiken aus dem Kurs "Figuren aus Stahl und Beton" in Form einer Vernissage feierlich präsentiert. Dieser Anlass bot im Anschluss Raum für kurze Beiträge aus anderen Kursen.

    Hier geht's zum Video (erfordert Flash)
    Bilder dazu gibt's im Bereich "Bilder" dieser Homepage

    Drucken

    Zu Besuch bei Van Gogh - Eine aussergewöhnliche Schulstunde

    Florence Brenzikofer, Zeichenlehrerin auf der Burg, besucht am Dienstag, dem 12. Mai, mit ihren 12 und 13 Jahre alten Schülerinnen und Schüler die Vincent van Gogh-Ausstellung "Ein Holländer auf Durchreise". Sie beschreibt hier ihre ersten Kontakte mit dem Museum, die Annäherungen an die Ausstellung und schliesslich die Auswertung und Aufarbeitung mit ihrer Klasse in den "normalen" Schulstunden des "Bildnerischen Gestaltens":

     

    • Burg_VG_c
    • Burg_VG_2
    • Burg_VG_1
    • Burg_VG_b

    Drei Monate vor Ausstellungsbeginn habe ich mich im Kunstmuseum Basel über mögliche Besuche mit Schulklassen informiert. Zu diesem Zeitpunkt waren die fünf exklusiv für Schulklassen geöffneten Ausstellungs-Montage und die Workshops bereits ausgebucht. Ohne lange zu zögern, habe ich im Februar für meine Klassen im Bildnerischen Gestalten Führungen zu den regulären Öffnungszeiten gebucht.

    Wieso Van Goghs Landschaftsausstellung mit Schülerinnen und Schülern besuchen?

    Van Goghs Bilder sprechen viele Jugendliche und Kinder an. Zum einen faszinieren die kräftig leuchtenden Farben, die idyllischen Motive und der dramatische Malstil, zum andern bewegt Van Goghs Biographie.

    Vor dem Museumsbesuch habe ich im Unterricht Van Goghs Werk thematisiert und die Landschaftsmalerei eingeführt, nach der Ausstellung haben wir in Anlehnung an Van Gogh Landschaften gemalt.

    Die Klasse 1l (6. Klasse) hatte den Auftrag, sich eine beliebige Schweizer Ansichtskarte oder ein Landschaftsfoto auszusuchen, dieses Motiv auf A2 zu vergrössern und farblich und stilistisch im Stile Van Goghs umzusetzen. Das Farbenmischen, der Einsatz von Komplementärfarben und der deutlich erkennbare Pinselstrich zählten zu den zentralen Kriterien der Aufgabe.

    Wir arbeiteten zwar nicht in der freien Natur wie Van Gogh, doch das Malen auf den Staffeleien war für die Jugendlichen eine neue spannende Erfahrung.

    Es war nicht ganz einfach, Van Goghs markanten Pinselstrich und den buttrigen Ölauftrag mit der verhältnismässig flüssigen Gouache-Farbe nachzuahmen, doch die Schülerinnen und Schüler tauchten voll und ganz in ihre Landschaft ein und präsentierten am Schluss stolz ihr Werk.

    Rückblickend kann ich sagen, dass das Konzept der Ausstellung Zwischen Erde und Himmel und die Art und Weise wie die Bilder gehängt wurden, sich bestens für einen Besuch mit Schulklassen geeignet hat. Die Ausstellung war übersichtlich und logisch gegliedert und widerspiegelte Van Goghs Schaffen in den verschiedenen Lebens- und Leidensphasen sehr gut.

    Die Schulführungen waren immer ähnlich konzipiert und streng geführt. Doch unterschieden sie sich in der Ausführung stark voneinander und wurden von den verantwortlichen Kunsthistorikerinnen mitgeprägt. Mal durften sich die Schülerinnen und Schüler vor den Gemälden hinsetzen, mal war dies untersagt; oder es kamen unterschiedliche Hilfsmittel zum Einsatz, wie etwa Riechproben an Industrie-Öl oder Lavendelblüten, was die Museumsbesuche für mich als Lehrperson zu spannenden und lohnenswerten Schulverlegungen machte.

    Florence Brenzikofer

    Drucken